• Unser Iglu schmilzt…

  • On Iran

    Heute findet am Kroc eine Podiumsdiskussion zum Thema „Iran in Crisis: Protest, Suppression, and Paths Forward“ statt. Der Saal ist voll. Viele US-Iraner*innen sind da. Am Podium sitzen Expert*innen aus dem Iran, aus den USA und aus Israel.

    Die Stimmung ist entsprechend der aktuellen Ereignisse im Iran – traurig bis verzweifelt. Die Runde wird mit Berichten über die grausamen Bedingungen für die Menschen im Iran eröffnet. Es werden Zahlen und Fakten von Folter, Verschleppung, Inhaftierung und systematischen Tötungen genannt – der Gottesstaat gegen sein Volk. Es wird versucht all das in den Kontext einer langen Geschichte und der Beziehungen zwischen Iran, den USA und Israel einzubetten. In meinem Kopf dreht sich alles. Es wird verzweifelt nach einem positiven Zukunftsszenario gesucht. Nichts.

    Und doch – eine Hoffnung gibt es: Der Sohn des früheren Shah – vielleicht kann er das Militär zu einem Putsch bringen. Der Hoffnungsschimmer flackert nur kurz in der Diskussion auf.

    Am Ende ist einmal mehr klar. Die USA werden angreifen, auch wenn das nicht unbedingt zu einem Regimewechsel führen muss. Und alle wissen, dass Trump nichts daran gelegen ist, das Iranische Volk zu retten. Es ist ein Krieg zu erwarten, der die gesamte Region einnehmen wird.

  • The Ripple Effect

    Yeah! Seit heute bin ich offizielles Mitglied beim Ripple Effect! Ein queerer Chor mit Stimmen, die mich vom Hocker hauen. Ich freu mich, das fühlt sich richtig gut an! Endlich Leute, die im wahrsten Sinn des Wortes ihre Stimmen erheben. Keine By-standers, richtig mutige Up-standers!

    https://www.rippleeffectchoir.org

    Ich kann euch schon jetzt zum Spring Concert einladen: Sa, 18. April im Saint Mary’s College Theatre. You are all welcome!

  • Neue Freiheit!

    Kaya fährt jetzt ganz alleine mit dem Fahrrad! Danke an die Omas und den Opa für das wunderbare Geburtstagsfahrrad!

  • Eisdünen

    So schön! Und gefährlich wie Gletscherspalten.

    Wir lieben den Lake Michigan auch im Winter. Immer wenn wir da sind, vergessen wir den restlichen US Wahnsinn.

  • Valentine’s Day

    Wir nehmen hier einfach alles mit. Kaya muss für alle 25 Kinder am Valentinstag etwas in den Kindergarten mitbringen. Wir glauben tatsächlich, dass es keine Wahl ist – der Elternbrief dazu liest sich eher wie eine Anweisung. Und nein, man bringt nicht seinen liebsten Freund*innen etwas mit, sondern allen. Vielleicht ist das ja einer der letzten Versuche den Kindern gelebte Demokratie zu vermitteln, denken wir uns. Während ich das hier schreibe, kommt es mir schon komisch vor. Wir fragen also rum, was die anderen da so machen. Wir finden raus, dass sich die Kinder am meisten über irgendwelchen Plastikkram freuen, den man bereits abgepackt zu 25 Stück in einem der Supermärkte bekommen kann. Also keine Sorge, jedenfalls keine Gedanken machen, einfach kaufen.

    Unsere Rebell*innenherzen schlagen höher. Wir können das jedenfalls anders machen. Und – wir können es sogar genießen. Wir malen…

    …und dann zerschneiden wir das Bild und schon hat jedes der 25 Kinder eine selbst gemacht Valentinstagskarte von Kaya!

    Und Kaya freut sich auch.

    Und wir sind nicht ganz alleine. Batu’s Eltern haben für alle Kinder kleine Fische gefaltet. Auch voll schön.

  • Batu spricht Deutsch!

    Endlich hat Kaya einen Freund gefunden, der auch Deutsch spricht! So eine Freude…obwohl, eigentlich brauchen sie keine Worte…

  • Eiszapfen

    So schauts aus, wenn wir aus dem Fenster schauen…

    Und so schauts bei den meisten Häusern aus, an denen wir vorbeikommen…

    Vielleicht liegts an der Dämmung…

  • Langlaufen

    Wir haben einen wunderbaren Naturpark entdeckt, wo wir Langlaufen können – den St. Patrick’s State Park.

    Und unsere Brasilianischen Nachbar*innen kommen auch gleich mit…